„Je mehr sich bei Erforschung der Natur die Erfahrungen und Versuche häufen, desto schwankender werden die Theorien. Es ist aber immer gut sie nicht gleich deswegen aufzugeben. Denn jede Hypothese die gut war, dient wenigstens die Erscheinungen bis auf ihre Zeit gehörig zusammen zu denken und zu behalten. Man sollte die widersprechenden Erfahrungen besonders niederlegen, bis sie sich hinlänglich angehäuft haben um es der Mühe wert zu machen ein neues Gebäude aufzuführen.“ 

                                                               Georg Christoph Lichtenberg (1602)

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Julia Hölle

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Hallo, mein Name ist Julia Hölle.
Ich habe an der Uni Hohenheim Agrarwissenschaften studiert. Meine Steckenpferde sind die Bodenkunde und die Pflanzenphysiologie.
Das Studium der Landwirtschaft hat mir die komplexe Welt der Lebensmittelproduktion eröffnet. Vor allem die Kombination aus Gesellschaft, Politik, Industrie, Umwelt und Klimawandel macht die Agrarbranche für mich spannend. Nachdem ich nach dem Master das Angebot hatte, für Forschungsarbeiten nach Peru zu gehen, habe ich natürlich nicht lange gezögert. Zweieinhalb Jahre habe ich mich in der Wüste mit meinen Kartoffeln unterhalten. Was sie mir erzählt haben, schreibe ich jetzt gerade auf.
Durch meine Pendelei zwischen Wohnort und Arbeitsplatz habe ich viel Zeit. Zeit, die ich gerne sinnvoll nutzen möchte. Ich habe Podcasts gehört. Hier und da findet man einen Podcast mit landwirtschaftlichen Inhalten. Im Vergleich zu dem Angebot in gedruckter Form ist nur ein verschwindender Teil hörbar gemacht. Hinzu kommt, dass man, um gut informiert zu sein, mindestens 5 Zeitschriften bräuchte (Kosten!). Daher habe ich mich unheimlich gefreut von AudioAgrar zu hören und war sofort dabei. Mein Interesse liegt natürlich schon von Haus aus im Bereich Forschung und Innovation. Ich möchte wissen, was die Forschung den Landwirten bringt? Welche Themen im Bereich Grundlagenforschung sind in (ferner?) Zukunft für Landwirte interessant? Wie können aktuelle Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt werden? Ich freue mich für euch Tagungen zu besuchen und auf Experten-Interviews. Ich mache für euch wissenschaftliche Artikel "hörbar" und stelle auch gerne Experten-Beiträge zu gewünschten Themen für euch zusammen.
Viele Grüße von der schwäbischen Alb, Stuttgart und manchmal aus Arequipa
Eure Jule


Maximilian Larin

Hallo, mein Name ist Max und ich studiere an der HU in Berlin Gartenbauwissenschaften.

Mein Studium ist leider recht theoretisch, deswegen versuche ich neben Praktika auf Betrieben auch andere Einblicke in die Welt der Landwirtschaft zu bekommen. Da kam mir das Angebot gerade recht, sozusagen als Außenkorrespondent in Berlin zu arbeiten. 

Ich habe bis jetzt nur auf Bio-Betrieben gearbeitet und bin von dieser Wirtschaftsweise fasziniert. Gerade durch die gefühlt nie endenden Fragen und neuen Blickpunkte, die dabei jeden Tag aufs Neue auftreten. Besonders den Spagat zwischen bäuerlicher Tradition und Moderne zu schaffen ist eine Herausforderung der Landwirtschaft bei der ich nach Antworten auf Tagungen und in Interviews suchen, bzw. fragen werde.

Ich wünsche euch viel Freude mit meinen Beiträgen, Max